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Bewährtes bleibt, Neues soll entstehen.

Die erste Begräbniskirche im Rhein-Main-Gebiet
Bewährtes bleibt, Neues soll entstehen.
Bewährtes bleibt, Neues soll entstehen.

St. Michael, Zentrum für Trauerseelsorge:

Bewährtes bleibt – Neues entsteht: Die erste Begräbniskirche im Rhein-Main-Gebiet!

Wenn ein naher Mensch gestorben ist, scheint die Welt still zu stehen. Gleichzeitig ist rund um den Tod und die Beerdigung unglaublich viel zu organisieren und zu entscheiden.  Für die eigene Trauer fehlt den Angehörigen oft Zeit und Raum.

Ihnen möchte die katholische Kirche im Bistum Limburg künftig mit einem erweiterten Angebot noch mehr entgegen kommen – in dieser Form erstmalig in Hessen:

In St. Michael, der denkmalgeschützten Kirche des bekannten Architekten Rudolf Schwarz im Frankfurter Nordend, soll eine Begräbniskirche für 2500 Urnen, ein sogenanntes Kolumbarium, entstehen: Dort in der Kirche könnten Menschen künftig ihre Angehörigen bestatten lassen, ein Privileg, das bisher Bischöfen oder bedeutenden Stiftern vorbehalten war – in einem Raum, der weiterhin auch Kirchraum bleibt, in dem also auch weiterhin Gottesdienste gefeiert werden. Und andere Veranstaltungen einladen, den Themen Tod und Trauer künstlerisch-kulturell-musisch inspiriert zu begegnen.

In einem ersten Bauabschnitt wurde ein Teil der Fundamente stabilisiert. Hierfür wurden bis in über 10m Tiefe Bohrpfähle eingebracht und mit Beton ausgegossen - vergleichbar mit Pfahlbauten. Diese Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen.

Zur Zeit werden in einem Auswahlverfahren verschiedene Entwürfe von Architekturbüros aus dem ganzen Bundesgebiet geprüft. Ende September wird eine Jury darüber entscheiden, welcher der Entwürfe realisiert werden soll.

Diese geplante Begräbnisstätte in der Kirche soll die Trauerseelsorge von St. Michael maßgeblich erweitern: Dort bietet das Team des Zentrums schon seit  2007 Menschen in Trauer Begleitung an: In Gesprächen mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern, aber auch in Gruppen wie etwa dem Trauercafé oder bei gemeinsamen Spaziergängen oder Wanderungen.

Diese Begleitung von Menschen in Trauer, ergänzend zu der bewährten Trauerbegleitung in den Pfarreien, wird natürlich auch künftig ein Schwerpunkt der Aufgaben bleiben. Aber auch neue, digitale Formen von Trauerbegleitung werden gerade entwickelt – sie haben nicht  zuletzt in Zeiten von Corona ungeahnte Bedeutung bekommen.

Schließlich sollen aber auch die Schätze der reichen Bibliothek von St. Michael und die Kompetenzen des erweiterten Teams Interessierten zur Verfügung stehen: Bei Gesprächen und Veranstaltungen rund um die Themen Tod, Trauer und Sterben – durchaus auch im Blick auf das eigene Sterben, etwa bei Fragen eines eigenen spirituellen Testamentes oder des digitalen Nachlasses. Oder  in Fortbildungen für Menschen, die andere in ihrer Trauer begleiten möchten oder sich für ein Engagement in diesem Bereich interessieren. Gerne können Sie dazu schon mit dem Team von St. Michael Kontakt aufnehmen.

August 2020, Verena Maria Kitz, Leitung St. Michael

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